| In Meltewitz fand das Finale des
diesjährigen Endurocups statt. Die Strecke, wo auch die Deutsche
Enduromeisterschaft gastiert, wurde auch dem Motto des Endurocups
gerecht und war eine richtige Herausforderung. In der Prüfung waren
die großen Traktorenreifen und dicken Baumstämme mit eingebaut. Zwar
gab es eine Umfahrung, diese ging aber über die aus der DEM bekannte
"Spielstraße" und dauerte zulange um den Sieg mitzufahren. |
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Auch sonst bot die Strecke alles
was der Endurofahrerherz begehrt. Lange Auffahrten im Wald und enge
Passagen über Single Trails wechselten sich ab. Leider sind zum
Saisonende immer weniger Fahrer bei den Rennen zum Endurocup an den
Start gegangen. 76 Fahrer nahmen am Samstag die Herausforderung mit 7
Runden an. Zwar sah es zunächst nach genügend Zeit aus aber da die
Strecke doch teilweise sehr langsam war und auch eine hohe
Staubbelastung eine Rolle spielte, schafften einige die 7 Runden
gerade so. |
| Schon vor dem Finallauf standen die
Platzierungen in der Lizenzklasse fest. Dirk Peter wurde bereits in
Saalfeld neuer Meister und auch Marcel Teucher war vom zweiten Platz
nicht mehr zu verdrängen. Der Saalfelder Peter startete in Meltewitz
nicht, da er wegen anderen Terminen verhindert war. Die Chance nutzte
Marcel Teucher und gewann den letzten Lauf in der Lizenzklasse.
Zweiter wurde Gastfahrer Dirk Grocholski, der mit einer geliehenen
450er KTM antrat. Den dritten Platz belegte Stefan Dietzel auf einer
neuen 250ig 4-Takt Husqvarna. |
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Ein wahres Feuerwerk brannten
Martin Kradorf und Toni Zink in der Klasse E1 ab. Beide hatten noch
die Chance auf den Titel und somit trieben sie sich zu
Höchstleistungen an. Vor allem Martin Kradorf war in Meltewitz in
Bestform und konnte souveräne Zeiten fahren, damit ging auch der Sieg
an Ihm. Zink leistete zwar Gegenwehr, aber gegen den von Marko Barthel
unterstützten Fahrer hatte er keine Chance und verlor damit auch den
Titel um die lizenzfreie E1 Krone im letzten Rennen an den Greizer. |
In der Klasse E2 war es Kai Uebe
der den letzten Lauf für sich entschied. Zwar sind die beiden
führenden Uebe und Freiberg punktgleich aber Stefan Freiberg hat mehr
Siege auf seinen Konto.
Gastfahrer Mathias Holzbrecher war der Sieger in der E3, er nutzte
seinen Heimvorteil und kennt vor allem den Extremtest wie seine
Westentasche. Den zweiten Platz belegte Tony Hagenau der trotz einer
Verletzung zur Saisonmitte auch neuer Meister ist. Bis zum Rennen in
Dieskau sah Maik Thumser wie der sichere Champion aus aber er
verzichtete auf die letzten Rennen. |
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Marcel Linke konnte beim Finale den
ersten Sieg der Saison in der MX Klasse holen, damit kletterte er auch
in der Tabelle noch auf Platz 8. Den Titel konnte sich aber Steffen
Pacholek sichern.
Marco Poppitz konnte wie im Vorjahr die Meisterschaft bei den Senioren
holen. Der Görlitzer siegte auch beim Abschlussrennen noch einmal,
allerdings musste er gleich vor der Siegerehrung noch die Heimreise
antreten da er am Sonntag noch in Polen an einem Rennen teilnahm.
Alle Läufe an denen er teilnahm konnte auch Bernd Rabmund gewinnen und
damit ist der Saalfelder ebenfalls Meister, aber bei den "älteren"
Senioren in der Klasse 7.
Das schnellste Team war wiedereinmal Koch / Hausdörfer. Die
Gesamtwertung konnten aber dennoch den Titel Kremmer / Schölzel für
BMW holen. |